M2.1 | Der Bahnhof als Ort - Revitalisierung von Leerstandsflächen

  Zeichnung eines Bahnhof © iPE  

Bahnhöfe sorgen deutschlandweit dafür, dass wir emissionsarm von A nach B gelangen. In ländlichen Gebieten sind sie besonders wichtig, da sie die Bewohnenden mit umliegenden Städten verbinden und wichtige infrastrukturelle Knotenpunkte bilden. Da das deutsche Bahn Netz insbesondere im 19. Jahrhundert aufgebaut wurde, stammen viele der Bahnhofsgebäude aus dieser Zeit. Heute stehen manche von ihnen, teils bereits seit Jahrzehnten, leer. Hinter ihren Fassaden verbergen sich alte Kasinos, alte Büroräume oder längst nicht mehr bewohnte Wohnungen. Obwohl hier täglich Züge ankommen und abfahren, konnten bisher keine langfristig wirtschaftlichen Konzepte für die Nutzungen in diesen Bahnhöfen gefunden werden.

Im Rahmen des M2 Projektes, dass das LuFG für Immobilienprojektentwicklung gemeinsam mit der Deutschen Bahn anbietet, werden die Studierenden neue Konzepte für vier Bahnhöfe entwickeln. Jede Gruppe bearbeitet einen Bahnhof. Dabei werden sie sich zunächst während einer Begehung ein Bild des Gebäudes und des Ortes machen. Im Anschluss daran können zum Beispiel Befragungen durchgeführt werden, um die Bedarfe der Akteure auszumachen. Darauf aufbauend werden Nutzungskonzepte und Entwürfe für den jeweiligen Bahnhof entwickelt.

Die Vertiefung im M2.2. wird individuell festgelegt.

 
Studiengang

M.Sc. Architektur

Modul

Projekt M2.1 (Wahlpflichtfach)

Teilnehmerzahl 16
Bearbeitung

Gruppenarbeit

SWS 4
ECTS 15
Anmeldung

Lehrveranstaltung und Prüfung über RWTHonline

Abgabeleistung

Schriftliche Ausarbeitung und Präsentation eines Entwurfs

Termine

12.04.2022 14:00-16:00 Uhr, Einführungsveranstaltung
Ortbegehungen: (Genaues Datum wird noch bekannt gegeben)
Betreuung: dienstags von 14:00-18:00 Uhr
Abgabetermin: 26.07.2022 (Printabgabe und digital via RWTHmoodle)

Dozent/-in

Jana Heinemann, M.Sc., RWTH
Franziska Vögler, M.A. (Deutsche Bahn)
Univ.- Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Beusker